Werden die Zähne nach dem Aufhören mit dem Rauchen weißer?
Daher fragen sich viele Menschen, die mit dem Rauchen aufhören, natürlich: „Werden die Zähne nach dem…
Rheumatische Erkrankungen können Zahnfleischentzündungen, Mundtrockenheit, Kieferschmerzen und das Risiko für Zahnverlust erhöhen. Dieselben oralen Infektionen – insbesondere Parodontitis – können auch die systemische Entzündung steigern und die Aktivität von Autoimmunerkrankungen verschärfen. Mit täglicher Plaquekontrolle, Vorbeugung gegen Mundtrockenheit und koordinierter zahnärztlich-rheumatologischer Betreuung können die meisten Patienten ihre Zähne und ihr Wohlbefinden schützen.
Rheumatische Erkrankungen werden häufig durch eine überaktive Immunantwort ausgelöst, die zu anhaltenden Entzündungen führt. Je nach Diagnose können Gelenke, Bindegewebe, Blutgefäße und innere Organe betroffen sein. Häufige Beispiele sind:
Die oralen Symptome variieren je nach Erkrankung und Behandlungsplan. Selbst wenn sich der Mund „normal“ anfühlt, kann eine leichte Zahnfleischentzündung oder Mundtrockenheit das Risiko für Karies und Zahnverlust im Laufe der Zeit erhöhen.

Menschen mit rheumatischen Erkrankungen fällt die Mundhygiene während Krankheitsschüben oft schwerer, insbesondere wenn Schmerzen in Händen oder Handgelenken das Zähneputzen und die Zahnseideanwendung einschränken. Einige Medikamente können auch das natürliche Gleichgewicht von Speichel und Mikroorganismen im Mund verändern. Häufige Probleme sind:
Diese Probleme können Ernährung, Schlaf und Selbstbewusstsein beeinträchtigen. Sie verdienen Aufmerksamkeit, da unbehandelte Zahnfleischentzündungen zur systemischen Entzündung beitragen können.
RA kann das Kiefergelenk (TMG) betreffen, das beim Öffnen und Schließen des Mundes eine Rolle spielt. Entzündungen in diesem Gelenk können Schmerzen, Steifheit, Knacken oder Schwierigkeiten beim weiten Öffnen verursachen. Während eines Schubs kann das Kauen harter Speisen unangenehm sein.
Studien zeigen eine höhere Parodontitisrate bei Menschen mit RA im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Zahnfleischerkrankungen können schneller fortschreiten, wenn Entzündungen nicht kontrolliert werden oder die tägliche Plaqueentfernung schwierig ist. Im Laufe der Zeit kann fortgeschrittene Parodontitis zu lockeren Zähnen und Zahnverlust führen.
Die Beziehung ist wechselseitig. Parodontitis ist eine chronische Infektion und Entzündung der stützenden Gewebe der Zähne und kann Entzündungsmarker im ganzen Körper erhöhen. Bei RA werden parodontale Bakterien und die von ihnen ausgelöste Immunantwort hinsichtlich ihrer möglichen Rolle bei der Krankheitsaktivierung untersucht.
Für manche Patienten kann die Behandlung von Parodontitis helfen, die allgemeine Entzündungsbelastung zu reduzieren. Sie ersetzt keine rheumatologische Behandlung, kann jedoch zur besseren Krankheitskontrolle beitragen und das Wohlbefinden im Mund verbessern.

Kleine Veränderungen im Alltag können die Mundpflege angenehmer und effektiver machen. Streben Sie Kontinuität anstatt Perfektion an – besonders während Krankheitsschüben.
Planen Sie regelmäßige Kontrolluntersuchungen mindestens alle sechs Monate – bei aktiver Parodontitis oder starker Mundtrockenheit auch häufiger. Informieren Sie Ihr Zahnteam über Ihre Diagnose, aktuelle Medikamente und neue Behandlungsänderungen.

Viele rheumatische Medikamente reduzieren Entzündungen, indem sie das Immunsystem beruhigen. Diese Wirkung kann jedoch Nebenwirkungen im Mund haben, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollten.
Informieren Sie vor invasiven Eingriffen Ihren Zahnarzt über Ihre Medikamente und geben Sie die Kontaktdaten Ihres Rheumatologen an. Zahnärzte und Rheumatologen können gemeinsam den besten Zeitpunkt für Behandlungen festlegen und ggf. Medikamentenanpassungen vornehmen.
Wenden Sie sich an einen Zahnarzt oder Arzt, wenn Sie Folgendes bemerken:
Wenn Sie eine rheumatische Erkrankung haben und sich Sorgen um Ihr Zahnfleisch, eine trockene Mundschleimhaut oder Kieferbeschwerden machen, kann eine zahnärztliche Untersuchung helfen, die Ursache zu klären und Komplikationen zu vermeiden. Kontaktieren Sie uns für einen Termin zu ästhetischer Zahnheilkunde, Kronen, Implantaten oder allgemeiner Zahnmedizin.
Sie können das Risiko erhöhen. Chronische Entzündung, Mundtrockenheit und Schwierigkeiten beim Putzen oder der Zahnzwischenraumreinigung während Schüben können Gingivitis und Parodontitis begünstigen. Frühzeitige Zahnbehandlung und regelmäßige Plaquekontrolle senken das Fortschreitungsrisiko.
Konzentrieren Sie sich auf tägliche Plaqueentfernung, Fluoridschutz und Vorbeugung von Mundtrockenheit. Bleiben Sie bei regelmäßigen Zahnarztbesuchen und informieren Sie Ihren Zahnarzt über Medikamentenänderungen, Schübe oder neue Symptome im Mundbereich.
Zahnfleischentzündung kann systemische Entzündungen verstärken, was entzündliche Erkrankungen bei manchen Menschen verschlimmern kann. Die Behandlung von Parodontitis senkt die Entzündungsbelastung und unterstützt die allgemeine Gesundheit neben der medizinischen Therapie.
Eine fluoridhaltige Zahnpasta ist eine gute Basis. Bei Empfindlichkeit wählen Sie eine entsprechende Variante. Bei starker Mundtrockenheit fragen Sie Ihren Zahnarzt nach remineralisierenden Produkten, hochfluoridhaltiger Zahnpasta und feuchtigkeitsspendenden Rezepturen für Xerostomie.