Wie kann man Mundgeruch loswerden?
Wer ist eher davon betroffen und wie lassen sich Zahnlücken mit modernen zahnmedizinischen Methoden schließen? Wir…
Karies durch Babyflaschen, auch frühkindliche Karies genannt, tritt auf, wenn die Zähne eines Säuglings wiederholt zuckerhaltigen Flüssigkeiten ausgesetzt sind – meist durch Nuckeln oder Einschlafen mit der Flasche. Zucker ernährt Bakterien, die Säure produzieren, welche den Zahnschmelz angreift und Karies verursacht. Gute Ernährungsgewohnheiten, tägliche Reinigung und frühe Zahnarztbesuche können die meisten Fälle verhindern.

Karies durch Babyflaschen ist eine Form der frühzeitigen Karies, die Säuglinge und Kleinkinder betrifft. Sie entsteht, wenn die Zähne über längere Zeit Zucker ausgesetzt sind – insbesondere wenn ein Kind tagsüber süße Getränke trinkt oder beim Füttern einschläft.
Man hört auch den Begriff frühkindliche Karies (ECC). Sie beginnt häufig an den oberen Schneidezähnen, kann sich jedoch auf andere Zähne ausbreiten, wenn die verursachenden Gewohnheiten bestehen bleiben.
Karies entsteht, wenn Bakterien im Zahnbelag Zucker aus Getränken und Speisen in Säure umwandeln. Diese Säure greift wiederholt den Zahnschmelz an, und junge Zähne können schnell geschädigt werden.
Häufige Auslöser sind:
Karies durch Babyflaschen beginnt oft an den oberen Schneidezähnen, da diese beim Füttern in Flüssigkeit gebadet werden. Die unteren Schneidezähne sind manchmal weniger betroffen, da die Zunge und der Speichel einen gewissen natürlichen Schutz bieten.
Frühes Erkennen erleichtert die Behandlung. Achten Sie auf:

Versuchen Sie zu vermeiden, dass Ihr Kind mit einer Flasche im Mund einschläft. Wenn es zum Einschlafen ein Getränk braucht, ist Wasser die zahnschonendste Wahl.
Viele kinderärztliche Richtlinien empfehlen, um den ersten Geburtstag herum mit dem Übergang von der Flasche zum Becher zu beginnen. Das kann die Zeit reduzieren, in der die Zähne Flüssigkeit ausgesetzt sind.
Vermeiden Sie es, Saft oder andere gesüßte Getränke in einer Flasche anzubieten. Milch, Muttermilch und Säuglingsnahrung sollten auf die Mahlzeiten beschränkt werden. Zwischendurch eignet sich Wasser am besten.
Eine altersgerechte Routine hilft, Plaque zu vermeiden. Besser sind kurze, regelmäßige Reinigungen als lange Kämpfe.
Von der Geburt bis zum ersten Zahn:
Beim Durchbruch des ersten Zahns:
Alter 3 bis 6:
Vereinbaren Sie den ersten Zahnarzttermin, sobald der erste Zahn erscheint oder spätestens bis zum ersten Geburtstag. Frühe Besuche helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, Fütterungsgewohnheiten zu besprechen und individuelle Ratschläge zu erhalten.

Kontaktieren Sie einen Zahnarzt, wenn Sie weiße Flecken, dunkle Verfärbungen, Risse oder Löcher in den Zähnen sehen oder wenn Ihr Kind beim Essen Beschwerden zeigt. Frühkindliche Karies kann sich schnell entwickeln – eine frühzeitige Behandlung kann Schmerzen und komplizierte Eingriffe vermeiden.
Frühe weiße Flecken können manchmal durch bessere Mundhygiene und professionelle Betreuung stabilisiert werden. Sobald ein Loch entstanden ist, ist in der Regel eine zahnärztliche Behandlung notwendig.
Sie beginnt häufig an den oberen Schneidezähnen, kann sich aber auf andere Zähne ausbreiten, wenn der Zuckerkontakt bestehen bleibt und die Reinigung unregelmäßig ist.
Nächtliches Füttern erhöht das Risiko, weil der Speichelfluss im Schlaf abnimmt. Das größere Problem ist der häufige und langanhaltende Kontakt zwischen Zucker und Zähnen – besonders wenn das Kind beim Füttern einschläft.
Halten Sie die Putzzeiten kurz und ruhig, putzen Sie zu festen Zeiten täglich und verwenden Sie eine kleine, weiche Zahnbürste. Geben Sie Ihrem Kind eine zweite Bürste zur Ablenkung, und setzen Sie auf Konsequenz statt Perfektion.