Was Ist Zahnschmelz?Ist eine Schmelzbeschichtung gesund?Was Ist Zahnschmelz?
Der Erhalt Eines Starken Und Gesunden Zahnschmelzes Ist Für Die Allgemeine Mundgesundheit Von Entscheidender Bedeutung, Da…
Zahnen bedeutet, dass die ersten Zähne Ihres Babys durch das Zahnfleisch brechen – meist beginnend im Alter von etwa 4 bis 7 Monaten. Häufige Anzeichen sind vermehrter Speichelfluss, empfindliches Zahnfleisch und ein starker Kauimpuls. Linderung verschaffen in der Regel eine sanfte Zahnfleischmassage, kühle (nicht gefrorene) Beißringe und zusätzliche Kuscheleinheiten. Hat Ihr Baby Fieber (38 °C oder höher) oder wirkt sehr krank, wenden Sie sich bitte an eine medizinische Fachkraft.
Zahnen ist der normale Vorgang, bei dem die ersten Milchzähne eines Babys durch das Zahnfleisch stoßen. Viele Babys beginnen zwischen 4 und 7 Monaten, manche auch früher oder später – beides ist gesundheitlich unbedenklich. Die meisten Kinder haben bis etwa zum 3. Lebensjahr alle 20 Milchzähne.
Das Zahnen kann sich bei jedem Baby anders äußern. Diese Anzeichen sind jedoch häufig, wenn ein Zahn kurz vor dem Durchbruch steht.
Überschüssiger Speichel kann zu einem Ausschlag am Kinn, an den Wangen oder der Brust führen. Halten Sie die Haut trocken und verwenden Sie bei Bedarf eine sanfte Schutzcreme.
Babys kauen häufig auf ihren Händen, Spielzeugen oder Fingern, um Druck auf das schmerzende Zahnfleisch auszuüben.
Empfindliches, gespanntes Zahnfleisch kann Ihr Baby besonders abends unruhig machen.
Es kann zu Schwellungen oder leichter Rötung an der Stelle kommen, an der der Zahn durchbricht.
Einige Babys wachen rund um den Zahndurchbruch ein oder zwei Nächte häufiger auf.
Saugen kann unangenehm sein, sodass Babys kürzer gestillt werden oder weniger aus der Flasche trinken.
Die unten genannten Altersangaben sind typische Richtwerte, keine festen Zeitvorgaben. Zähne kommen häufig paarweise und die Reihenfolge kann variieren.
Noch keine Zähne, aber Babys erkunden ihren Mund und kauen eventuell auf den Händen.
Die ersten Zähne erscheinen oft – meist die unteren Schneidezähne.
Weitere Schneidezähne kommen – vermehrter Speichelfluss und Kaubedarf sind möglich.
Erste Backenzähne können durchbrechen, was das Zahnfleisch stärker reizen kann.
Eckzähne und weitere Backenzähne können erscheinen.
Die zweiten Backenzähne vervollständigen in der Regel das Set von 20 Milchzähnen.
Die meisten Beschwerden beim Zahnen sind leicht und kommen und gehen. Versuchen Sie zunächst diese Möglichkeiten und beobachten Sie, was Ihrem Baby am besten hilft.
Waschen Sie Ihre Hände und reiben Sie das Zahnfleisch Ihres Babys vorsichtig 1–2 Minuten lang mit einem sauberen Finger. Manche Babys kauen auch gern auf einem sauberen, feuchten Waschlappen.
Ein gekühlter Beißring oder ein kalter Waschlappen kann schmerzendes Zahnfleisch betäuben. Gefrorene Spielzeuge vermeiden – extreme Kälte reizt empfindliches Gewebe.
Wählen Sie einteiliges Beißspielzeug aus festem Gummi oder Silikon. Vermeiden Sie Spielzeuge, die in Einzelteile zerbrechen können, und überprüfen Sie regelmäßig auf Schäden.
Wenn Ihr Baby sehr unwohl ist, fragen Sie Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt nach geeigneten Schmerzmitteln für Säuglinge. Die Dosierung richtet sich nach Gewicht und Alter. Verwenden Sie niemals Medikamente für Erwachsene oder Kombi-Produkte gegen Erkältung.
Auch „natürliche“ Mittel können bei falscher Anwendung schaden. Achten Sie auf engmaschige Aufsicht und wählen Sie eine altersgerechte, sichere Methode.
Ein abgekühlter Kamillenteebeutel kann für kurze Zeit sanft aufs Zahnfleisch gedrückt werden – Rücksprache mit einer Fachperson wird empfohlen, besonders bei Allergien.
Das kann beruhigend wirken, erfordert jedoch ständige Aufsicht wegen Erstickungsgefahr. Nur weiches Obst verwenden und auf sicheres Füttern achten.
Nelkenöl kann die Mundschleimhaut reizen und ist leicht überzudosieren. Nur auf ausdrückliche Empfehlung und mit babygeeigneter Verdünnung verwenden.
Nicht empfohlen, da sie ein Risiko für Strangulation oder Verschlucken darstellen. Es gibt sichere Alternativen mit ähnlichem Effekt.
Einige beliebte Zahnungsmittel bergen echte Risiken und bringen kaum Nutzen. Verzichten Sie lieber darauf.
Gesundheitsbehörden warnen vor Benzocain bei Kindern unter 2 Jahren. Lokalanästhetika können gefährlich sein, wenn sie verschluckt werden.
Diese Produkte wurden mit schweren Nebenwirkungen in Verbindung gebracht und von der FDA als risikobehaftet eingestuft.
Alkohol ist für Säuglinge gefährlich und Honig kann bei unter 12 Monate alten Babys Botulismus verursachen.
Gegenstände um den Hals erhöhen das Risiko einer Strangulation.
Zahnen kann zu schmerzhaftem Zahnfleisch, Speichelfluss und leichter Reizbarkeit führen. Echte Fieber (38 °C oder höher), Durchfall, Erbrechen oder starke Verstopfung deuten eher auf eine Erkrankung hin.
Wenden Sie sich an eine Fachperson, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen beobachten:
Babys ziehen manchmal beim Zahnen an ihren Ohren – besonders bei schmerzenden Zahnfleischstellen. Ohrinfektionen verursachen meist anhaltende Ohrenschmerzen, ausgeprägte Reizbarkeit und mitunter hohes Fieber. Wenn Symptome länger als ein bis zwei Tage anhalten oder Ihr Baby krank wirkt, lassen Sie es untersuchen.
Gute Zahnpflege beginnt vor dem ersten Zahn. Wischen Sie das Zahnfleisch nach dem Stillen und vor dem Schlafen mit einem sauberen, feuchten Tuch ab. Sobald der erste Zahn durchbricht, putzen Sie zweimal täglich mit einer weichen Babyzahnbürste.
Verwenden Sie eine winzige Menge fluoridhaltiger Zahnpasta (etwa reiskorngroß), es sei denn, Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt empfiehlt etwas anderes. Lassen Sie Ihr Baby möglichst nicht mit einer Flasche einschlafen – häufige Milch- oder Saftzufuhr erhöht das Kariesrisiko.
Planen Sie den ersten Zahnarztbesuch bis zum ersten Geburtstag oder spätestens sechs Monate nach dem Durchbruch des ersten Zahns.
Die Beschwerden sind meist ein oder zwei Tage vor dem Zahndurchbruch am stärksten und klingen danach schnell ab. Manche Babys haben einige Tage lang wiederkehrende Schmerzen.
Weicher Stuhl ist im Säuglingsalter aus verschiedenen Gründen häufig. Bei anhaltendem Durchfall, Fieber oder Dehydrierung gilt dies als Krankheit – bitte medizinischen Rat einholen.
Achten Sie auf einteiliges, leicht zu reinigendes Spielzeug aus festem Silikon oder Gummi. Vermeiden Sie flüssigkeitsgefüllte oder zerbrechliche Artikel.
Rufen Sie an, wenn Ihr Baby Fieber hat, ungewöhnlich schläfrig ist, die Nahrung verweigert, Anzeichen von Dehydrierung zeigt oder Sie eine Ohrinfektion oder andere Erkrankung vermuten.